Farbenlehre: Systeme, Wirkung und Herkunft

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Das Bedürfnis nach Ausschmückung mit Farbe ist so alt wie die Menschheit selbst. So ist Farbe seit je eines der wichtigsten Gestaltungsmittel in der Kunst, der Architektur, der Photographie, in der Textilindustrie… Überall wo Farbe ist, hat sie ihre Wirkung auf uns Menschen.

Wenn man sich damit befasst, bemerkt man, wie komplex das Thema der Farben und der Farbenlehre ist. Da sind erstens die ganzen physikalischen Aspekte, und Physik war noch nie mein Thema. Zweitens die unglaublich vielen Versuche, funktionierende Theorien und Ordnungen aufzustellen.

Das Erkennen von Farbe

…ist eine Empfindung, an der das Auge und das Zentralnervensystem beteiligt sind. Licht ist der Teil der elektromagnetischen Strahlung, die wir sehen können. Das weisse Sonnenlicht ist aus Lichtstrahlen verschiedener Wellenlängen zusammengesetzt. Zu jeder Wellenlänge gehört eine bestimmte Farbempfindung unseres Auges. Wird weisses Licht gebrochen, kann der Anteil des sichtbaren Lichtes als Farbenband (Spektrum) wahrgenommen werden.

Lichtstrahlen können durch ein Glasprisma gebrochen und auf einer schwarzen Fläche sichtbar gemacht werden. Es erscheint das Spektralband aus den sechs Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, und Violett. Weisses Licht setzt sich also aus den Farben des Regenbogens zusammen.

Werden Lichtstrahlen durch ein Prisma gebrochen, entstehen auf der anderen Seite die Farben des Regenbogens: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett

Sir Isaac Newton (1643-1727) war der Erste, der diese sechs Farben zu einem Farbkreis schloss. Auf ihn ist auch der Versuch, die Lichtstrahlen durch ein Prisma zu leiten, zurück zu führen.

Farben im System ordnen

Im Versuch, alle Farben in einem System zu ordnen, gibt es viele unterschiedliche Theorien.  Pythagoras, Aristoteles und Platon haben sich in der griechischen Antike als Erste damit auseinandergesetzt. Nach ihnen Leonardo da Vinci, Johann Wolfgang von Goethe und wie schon genannt, Sir Isaac Newton.

Die Griechen der Antike nahmen an, die vier Grundfarben seien Weiss, Gelb, Rot und Schwarz und sämtliche Farben könnten aus diesen vier Grundfarben hervorgebracht werden. Sicher belegt ist, dass Aristoteles Versuche mit farbigem Licht durchführte. Er liess durch gelbe und blaue Glasscherben das Licht auf eine weisse Marmorplatte fallen, wodurch er feststellte, dass sich die Marmorplatte in der Farbe der Scherbe veränderte. Als er eine gelbe und blaue Scherbe zusammenhielt und dabei sah, dass die Marmorplatte eine grünliche Färbung angenommen hatte, traf er aus diesem Versuch die richtige Annahme, das Blau und Gelb zusammen ein Grün ergibt.

Im 15. Jahrhundert, als die Menschheit von ihrem Glauben, die Welt sei eine Scheibe abgekommen war, wurde mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg das Wissen mehreren Bevölkerungsschichten zugänglich. In diesen Zeitrahmen fallen viele neue Erkenntnisse. Nicht erstaunlich, dass es Leonardo da Vinci war, der sich der Ordnung der Farben annahm. Seine Theorie ist jedoch schwer verständlich und widerspricht sich zum Teil selbst.

Farbe im System: Pantone, RAL, und NCS

Wir wissen, die Anzahl der Farben scheint endlos zu sein. Wer viel mit Farben arbeitet, wird je nach Branche Systeme wie RAL, NCS oder Pantone kennen. Diese Systeme bezeichnen eine Farbe mit einem Wert und egal wo auf der Welt du bist, so ist zum Beispiel die RAL-Farbe 5018 immer das gleiche Türkisblau.

Durch die Ordnung in diesen Systemen kann ich hier in der Schweiz zum Beispiel einen NCS-Farbton bestimmen und dessen System-Bezeichnung an eine Person weitergeben, die zum Beispiel in Frankreich ist. Dort weiss sie exakt, welche Farbe gemeint ist.

Unterschiede in der Wahrnehmung der Farbe

… entstehen lediglich durch die Oberflächenbeschaffenheit auf der die Farbe aufgetragen wird. Durch Körnigkeit, Rillen oder einer glatten Oberfläche wird die Farbe durch den Schattenwurf verändert, genauso wie der Lichteinfall den Farbton beeinflussen kann. Auch die Art des Materials auf die die Farbe aufgetragen wird, verursacht Unterschiede. Holz ergibt eine andere Struktur als Abrieb oder Gips. Auf Stoff gedruckt ist die Wirkung nochmals anders.

Das Natural Color System, abgekürzt NCS

…entwickelte der schwedische Physiker Tryggve Johansson zwischen 1937 und 1939. Damals umfasste es 500 Farben und wurde bis 2022 auf 2050 Farbtöne erweitert. Laut Hersteller zeigen die Farben das menschliche Farbempfinden auf. Es ist wohl das am weitesten verbreitete System und wird in Architektur, Kunst und Design verwendet.

Erklärungsschema des Aufbaus des Natural Color System NCS. Entstehung des Farbkreises mit 40 Farben und die Aufteilung jeder Farbe in das Farbdreieck.

Das im Jahre 1925 in Deutschland gegründete RAL-System

… ist eher im Bereich Farben, Pulverbeschichtungen, Lacke und Kunststoffe gebräuchlich. Die Farbenbreite ist in drei Sammlungen unterteilt und beinhaltet je nach dem zwischen 216 bis 1825 Farbtöne.

Das Pantone-System …

…kommt hauptsächlich im Druck- und Grafikbereich, sowie in der Mode- und Produktgestaltung zum Zuge. Lawrence Herbert entwickelte das System und brachte es 1963 auf dem Markt. Es umfasst 2161 Farbtöne.

Um diese Systeme entwickeln zu können, mussten genaue Kenntnisse darüber vorhanden sein, welche Farben zusammen welchen Farbton ergeben und wie sich ein Farbton unter Zugabe von Schwarz oder Weiss verändert.

Über Jahrhunderte, ja wohl eher Jahrtausende, haben sich Physiker, Chemiker, Maler und Künstler mit diesem Thema beschäftigt. Immer weiter entwickelte sich das Wissen. Und einer schaute vom anderen ab und fügte neues hinzu.

Jakob Christoph Le Blon (1667 – 1741) experimentierte als Kupferstecher mit Schichtdruck. Er druckte transparente Farben übereinander um zu sehen, wie sich die Farbvielfalt veränderte. Dabei stellte er fest, dass aus Blau, Rot und Gelb alle anderen Farben gedruckt werden konnten, nicht aber ein gutes Schwarz. Er hatte somit den Vierfarbendruck erfunden (Bild oben) , den wir heute in jedem Tintenstrahldrucker mit den vier Toner-Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz kennen.

Nach ihm hat Aemilius Müller wiederum auf der Basis der Theorie von Wilhelm Ostwald weiter aufgebaut, der wohl wiederum bei Le Blon abgekuckt hat.

So wird auch Johannes Itten seine Vorbilder für seine Theorie zur Rate gezogen haben. Allerdings eher die älteren, denn neuere Erkenntnisse ab dem Jahre 1810 hat er ignoriert.

Farbenlehre nach Professor Johannes Itten

Der am 11. November 1888 in der Schweiz geborene Johannes Itten war ursprünglich Maler und war ab 1913 Schüler von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie. Während des Ersten Weltkrieges übersiedelte er nach Wien, wo er eine eigene Kunstschule gründete. 1919 wurde er als einer der Ersten zum Lehrer an das Staatliche Bauhaus in Weimar berufen, wo er bis 1923 blieb. Nach einem Abstecher nach Berlin und Krefeld kam Itten 1938 zurück in die Schweiz, wo er bis 1954, bzw. 1960 die Posten als Direktor der Kunstgewerbeschule Zürich und der Textilfachschule Zürich innehatte. Ab 1955 betätigte er sich wieder als freier Maler.

Während seinen vielen beruflichen Stationen erarbeitete er eine eigene Farbenlehre und brachte etliche Bücher zu diesem Thema heraus. Seine Theorie der „7 Farbkontraste“ wird häufig an Kunsthandwerk- und Kunsthochschulen gelehrt. Itten gilt auch als Begründer der Farbtypenlehre, also die in der Stilberatung gebräuchliche Einteilung des Typs in die Farben der vier Jahreszeiten. Am 25. Mai 1967 starb er in Zürich.

Mittlerweile weiss man: Seine Theorie ist zu gewissen Teilen nicht korrekt. Ich gehe trotzdem darauf ein:

Johannes Itten stellte die Farben in erster und zweiter Ordnung dar:

  1. Ordnung, das sind die Grundfarben, auch Primärfarben genannt. Gelb, Rot und Blau können nicht aus anderen Farben gemischt werden, sie enthalten keinen Anteil einer anderen Farbe.  Aus ihnen lassen sich aber alle anderen Farben mischen.
  2. Ordnung, die Sekundärfarben: Orange, Violett und Grün entstehen durch Mischen von je zwei Primärfarben zu gleichen Teilen. Gelb und Rot ergibt Orange, Rot und Blau ergibt Violett und aus Blau und Gelb entsteht Grün. Werden nun diese sechs Farben zu einem Farbkreis geschlossen, haben wir wiederum die Spektralfarben (Regenbogen) vor uns.

Diese Teilung kann stetig weitergeführt werden:

Diese Farben zum Kreis geschlossen ergeben den 12-teiligen Farbkreis, daraus liesse sich dann wiederum mit derselben Vorgehensweise der 24-teilige Farbkreis mischen.

Farbkreis nach Johannes Itten, 1961. In der Kreismitte die Primärfarben Gelb, Rot und Blau, woraus die Sekundärfarben Orange, Grün und Violett entstehen. Ebenso ersichtlich ist die weitere Teilung zum 12-teiligen Farbkreis.

Die sich im Farbkreis gegenüberstehen Farben, nennt man Komplementärfarben. Durch Zumischen der Komplementärfarbe wird die Farbintensität (Leuchtkraft) einer Farbe gebrochen. Kombiniert man jedoch komplementäre Farben miteinander, werden sehr starke Kontraste erzielt.

Doch da gibt es auch noch die Tertiärfarben. Sie entstehen durch die Mischung aller drei Primärfarben (Gelb, Blau und Rot) zu ungleichen Teilen. Dies ergibt Farben in Braun- und Olivtönen, also diejenigen, die am häufigsten in der freien Natur vorkommen.

Teritärfarben. Das sind die Farben, die am häufigsten in der freien Natur vorkommen.

Werden den Farben entweder Schwarz oder Weiss zugesetzt, entstehen die Farbnuancen, während Weiss und Schwarz zusammen Grautöne ergeben, die sogenannt «Unbunten» Farben.

Unterteilen kann man den Farbkreis auch noch in warme und kalte Farben. Warme Farben haben einen gelben Unterton und enthalten kein Blau, kalte Farben haben einen blauen Unterton und enthalten kein Gelb.

Als Eselsbrücke kann man sagen: Gelb-, Orange- und Rottöne stehen in Zusammenhang mit Sonne und Feuer, somit der Wärme; und Blau- und Grüntöne stehen in Zusammenhang mit Wasser und Eis, somit der Kälte.

Eine verbindliche Einteilung einzelner Farben zu Kalt oder Warm ist jedoch so gut wie unmöglich, da die Farbwerte zu benachbarten Farben unterschiedliche Wahrnehmungen erzeugen. Orange kann demnach also auch als kalte Farbe empfunden werden.

Farbenlehre nach Harald Küppers

Etwa zur gleichen Zeit wie Itten stellte auch Harald Küppers seine Theorie vor. 1958 präsentierte er seine Ordnung der Farben.

In seiner Farbtheorie gibt es die Urfarben Orangerot, Violettblau und Grün. Aus diesen entstehen die 6 Grundfarben: Gelb, Cyan, Magenta, Grün, Blau und Rot. Diese Farben bezeichnet er als Buntfarben. Schwarz und Weiss sind in seinem Farbmodell ebenfalls enthalten: Es sind die unbunten Farben.

Der „Farbkreis“ wird in seiner Theorie zum Buntfarben-Sechseck. Die Grundfarben befinden sich jeweils in den Ecken. Schwarz und Weiß sind Teil der Grundfarben, sie werden jedoch nicht im Farbsechseck dargestellt, sondern separat in einer Geraden unterhalb des Kreises. Darin verläuft Schwarz über Grau in die Farbe Weiss. Um alle Mischfarben anzuzeigen, entwarf er den Rhomben artigen Farbraum, in dem die Grundfarben und ihre Mischungen dreidimensional dargestellt werden.

Farbe, deren Wirkung und die Psychologie

Den einzelnen Farben werden bestimmte Bedeutungen zugeordnet. Die Wirkungen von Farbe auf Körper, Geist und Seele können positiv, aber auch negativ sein und werden auf vielfältige Weise gedeutet. Die Aussagen sind teils wissenschaftlich fundiert, beruhen teilweise aber auch auf Volksglauben.

Farbe und ihre Wirkung ist ein wichtiges Gestaltungsmittel besonders auch im Entwurf von Logos. Je nach Branche und der Aussage, die damit erzielt werden will, werden die Farben klar nach ihren psychologischen Aspekten ausgewählt.

Psychologische Wirkung der Farben und was sie aussagen.

Farbe aus dem, was die Natur hergibt – Naturfarben

Heute ist die Zahl der Farben, deren Sättigungsgrad und Intensität, fast unbeschränkt. 

In vorgeschichtlicher Zeit, also ca. 30 000 bis 5000 v. Chr. gab es jedoch erst eine sehr beschränkte Anzahl Farben. Sie variierten in verschiedenen Braun- und Rottönen, sowie Schwarz und Weiss.

Verschiedene Erdsorten, Kalk oder Russ wurden mit Talg, Fett, Oel, Eiern oder Wasser vermischt um eine Malfarbe zu erhalten. Da diese „Zutaten“ im Wasser nicht löslich sind, in der Fachsprache als Farbpigmente gelten, färbten unsere Urahnen ihre Textilien nicht im eigentlichen Sinne: Die Oberfläche des Stoffes wurde damit bestrichen. Die gleichen Farben wurden auch für die Körpermalereien verwendet. Dabei wurde die Farbe mit den Fingern, mit Knochen oder einem Blasrohr aus Stroh, später mit einem Pinsel aus Pferdehaar aufgetragen.

Wasserlösliche Farbstoffe, die sich mit der Stofffaser verbinden und nicht nur an ihrer Oberfläche haften bleiben, wurden erstmals ca. 3000 v. Chr. hergestellt. Man erkannte, dass man zuerst unlösliche Stoffe mit Metallsalzen wie Alaun vorbehandeln musste.

Purpur, die von der Purpur-Schnecke gewonnene Farbe oder das Blau des Halbedelsteines Lapislazuli gelten zu dieser Zeit als die kostbarsten Farben. Denn um ein Gramm Purpurfarbstoff herzustellen, benötigte man 8000 im Mittelmeer heimische Purpurschnecken. Besonders im antiken Rom war Purpur ein Zeichen von Macht und Reichtum. Nur Könige und Kaiser durften sie tragen.

Das Blau des Lapislazuli wird als Ultramarine bezeichnet, was „Jenseits des Meeres“ bedeutet.

Blaue Farbpigmente die aus dem Lapislazuli gewonnen wurden.

  Natürlich gewonnenes Farbpigment der Farbe Ultramarinblau aus dem Halbedelstein Lapislazuli

Mit der Kolonialisierung von Indien und Amerika gelangten bisher unbekannte oder wegen des hohen Preises selten genutzte Farbstoffe in den europäischen Handel. Dazu gehörte auch das Indigoblau.

Farbe, Chemie und Erdöl – synthetische Farben

1856 stellte der Chemiker Henry William Perkin aus Anilin, ein aus Teer gewonnener Stoff, einen leuchtend violetten Farbton her. Er erhielt den Namen Mauvein, in Erinnerung an die Malvenblüte. Der Chemiker gelangte durch Zufall dazu. Es war der erste synthetisch hergestellte Farbstoff und avancierte bald zur Modefarbe.

Chemische Zusammensetzung und Farbmuster des ersten synthetisch hergestellten Farbstoffs Mauvein

Bald wurde ein weiterer Farbstoff erfunden: Das Fuchsin, eine leuchtend rote Farbe. Sie entstand, wenn Anilin mit giftiger Arsensäure erhitzt wurde. Dadurch erhielten die neu entstandenen Farbfabriken arsenhaltiges Abwasser, das ohne Bedenken in die Flüsse abgeleitet wurde. Fische verendeten zu tausenden.

Die neuen synthetischen Farben waren leuchtender und lichtbeständiger, das heisst, sie verblassten nicht so schnell wie ihre natürlichen Gegenstücke. Die neuen Farben waren zudem viel billiger und somit einer breiteren Bevölkerungsschicht erschwinglich.

Doch die Flüsse verschmutzten immer mehr und niemand unternahm etwas dagegen.

Zu dieser Zeit war man damit beschäftigt, in den übervölkerten Städten durch ein einigermassen funktionierendes Kanalisationssystem die nach Fäkalien stinkenden Kloaken zu beseitigen. Der Fäulnisgeruch aus den Flüssen fiel da nicht weiter auf.

Später wurde sehr wohl erkannt, dass die Abwässer aus den Fabriken hochgiftig sind. Doch dies wurde im Interesse der Industrie und deren Wirtschaftlichkeit unter den Tisch gekehrt. Man befand, die Flüsse seien kräftig genug um „sich selbst zu reinigen“.

Die Handwerker beschwerten sich, das wegen dem Gestank nicht mehr gelüftet werden könne. Doch die Obrigkeit befand, dass das Öffnen der Fenster im Arbeiterviertel nicht üblich sei. Trotzdem wurden noch im 19. Jahrhundert erste Umweltschützer auf die Gefahren aufmerksam und versuchten diese öffentlich zu machen. Doch gebrandmarkt als Querulanten waren sie bald mundtot gemacht.

Es dauerte bis zum 1. März 1960, als Deutschland das „Wasserhaushaltsgesetz“ ins Leben rief, dessen Aufgabe es ist, die Flüsse und Seen zu schützen. Bis heute bestehen die meisten Farben aus Erdöl aus Hauptzutat.

Mein Fazit zur Farbenlehre

Etwas, worin man schwelgen kann, das gleichzeitig aber auch stinkig und dreckig ist. So ist Farbe schön und abstossend zugleich. Farbe ist auch verwirrend, denn die ganzen Theorien und Versuche, Farbe zu ordnen verursacht in meinem Kopf ein riesiges Wirrwarr.

So geniesse ich es zu Wissen, das ich einen Farbfächer aufklappen kann um darin meine Farbe zu suchen.

Ich geniesse es ebenfalls, dass ich ungefähr weiss, welche Farben ich mischen muss, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Dies sind die schönen Seiten.

Für die schlechte Seite: Wenn ich Konsumgüter kaufe die mit giftigen Farbstoffen gefärbt wurden, ich diese dann bewusst nutze, bis sie ausgedient haben. So kann ich meinen Beitrag leisten, damit die Flüsse in Indien und Bangladesch hoffentlich wieder etwas sauberer werden können. Noch besser kaufe ich keine Güter mit giftigen Farbstoffen. Damit tue ich nicht nur der Welt, sondern auch meiner Gesundheit etwas Gutes.

Quellen:

  • wikipedia.org
  • Lehrmittel «Farbenlehre» ibw – Höhere Fachschule Südostschweiz
  • GEO EPOCHE, Das Magazin für Geschichte, Heft Nr. 30, Die industrielle Revolution
  • Schnellkurs Farbenlehre, Harald Küppers, DuMont Verlag 2005, ISBN: 978-3-8321-7640-2


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